Português English Deutsch
       
In Harmonie und dem Glamour des Anfangs 20ten Jahrhunderts umgeben, ist ein grosser Teil der originalen Dekoration erhalten, besonders dabei sind in verschiedenen Zimmer und Gemeinschafträumen Kacheln aus dem 17ten und 18ten Jahrhunderts von Victória P. signiert,

und Decken aus kostbarem Brazilianischem Holz, bearbeitet und bemahlt von Pereira Cão. Die Darstellungen der Kacheln bettreffen Geschichte aus den goldenen Zeiten der Portugiesichen Weltentdeckungen, Auszüge der "Os Lusíadas" (episches Werk des grossen nationalen Dichters Luís Vaz de Camões) und die arabische Besetzung des Iberischen Halbinsel...

Zuerst wurde es gebaut als Privatwohnung fuer eine sehr reiche Familie, Magalhães Barros, dann wurde es vermietet an seinen Vetter, Henrique Bivar de Vasconcelos, der das Haus umwandelte in ein Hotel rund 1930, wenn die ersten Touristen die Algarve entdeckten und Praia da Rocha via das Meer erreichten.

Das Hotel erhält seine Historie und Schätze seiner gloriösen

+

Vergangenheit und vorausblickend in die heutigen Zeiten gestaltet es eine einfache und sympatische Zukunft, weit enfernt von der kosmopolitischen Atmosphäre der grossen Hotels.

Interessante Begebenheiten

Zu den bedeutungsvollsten Epochen des Bela Vista zählen die 40er Jahre und die Zeit des 2. Weltkriegs. Das politisch neutrale Portugal diente als Zwischenstation zum Austauch von Informationen, wobei das Bela Vista dank seines Komforts, seine abgeschirmten Lage und seiner Selbstgenügsamkeit, die es zum damaligen Zeipunkt aufbot, ein bevorzugter und geeigneter Ort für Treffen von Spionen und Kurieren war, die über die unmittelbare Nähe zur Küste bescheid wuBten.

Das Hotel bewahrt bis zum heutigen Tag seine Gästebücher auf, die ein lebendiges Verzeichnis für angenehm verbrachte Ferien sind. In den ältesten Büchern finden sich unter anderem so bedeutende Unterschriften und Kommentare wieder wie von Sidónio Pais (Präsident von Portugal) und seinem Komittee, von König Humberto von Savoyen (Italien) und Fuljencio Baptista (im Gefolge der Machtübername durch Fidel Castro in Kuba). Von Finnlands groBem

+

Helden Carl Gustav Freiherr von Mannerheim, der sich zur Genesung dort aufhielt, hat das Hotel ein von seinem Leibarzt unterzeichnetes Schriftstück aufbewahrt, in dem dieser dir herrlich verlebten Ferien lobt und beschreibt, aus denen der groBe Finne zwei Monate später wieder völlig gesundet abreiste.

Eine der sonderbarsten Geschichten hat sich vor ungefähr fünfzig Jahren abgespielt. Ein Angestellter

mit weniger guten Absichten unterschlug das Geld und die Briefe der Gäste, die vermeintlich auf den Postweg gebracht werden sollten. Er behielt das Geld und schikte die Briefe niemals ab, sondern versteckte sie in der Rezeption. 35 Jahre später wurden diese im Verlaufe von Umbauarbeiten entdeckt. Das Hotel sandte die Briefe, von denen einige möglicherweise amourösen Inhalts waren, ab, und bekam nach Ablauf einiger Zeit Besuch, allerdings nicht seitens der Adressaten, sondern ihrer Enkel und Urenkel, die aus allen Teilen der Welt, von Australien bis zu den Vereinigten Staaten, angereist kamen.

©2004 Hotel Bela Vista.